Archiv für die Kategorie ‘Einmischen’

Telepolis: Britische Regierung will E-Mail-Verkehr und Webzugriffe in Black Boxes aufzeichnen

Freitag, 07. November 2008

Ich glaub, mir wird schlecht…

Britische Regierungskreise denken darüber nach, eine “Black-Box-Technologie” einzusetzen, um E-Mail-Korrespondenzen und Zugriffe auf Webseiten im großen Stil zu überwachen. Jede Mail und jeder Besuch einer Webseite in Großbritannien soll in solchen Black Boxes aufgezeichnet werden, um die Informationen später dann in eine “gigantische” Big-Brother-Datenbank zu überführen und zu speichern, berichtet heute die Tageszeitung The Independent.
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Was fällt den Briten als nächstes ein? Kameras auf dem Klo? Allein die Idee eines so riesigen Lauschangriffs ist total pervers…

Piratenpartei und Diplomarbeit

Freitag, 19. September 2008

Ein paar Neuigkeiten wollte ich hier mal kundtun:

Was mir komplett verborgen geblieben ist ist dieser und der vorherige Link zur Piratenpartei und den aktuellen Problemchen mit der bayrischen Polizei. Ich bin schon mittelmäßig erschüttert, was da wieder von Statten geht und wunder mich doch sehr, dass ich davon nix gehört habe, wenn ich nun nicht grade mal auf der Site gewesen wäre… vor allem der zweite erstaunt mich doch sehr.

JP hat in seinem Blog einen kleinen Beitrag verfasst, der zwar inhaltlich nicht 100% korrek ist, da ich noch kein Diplom habe, aber das Gutachten zur Arbeit ist recht gut ausgefallen und nach dem Kolloquium am 25. hab ich dann wirklich eins… ;-)

kumzugloom was das heißt

Petition gegen BKA-Gesetz vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung

Freitag, 23. Mai 2008

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine Petition gegen das geplante BKA-Gesetz beim Bundestag eingereicht. Nun rufen sie dazu auf, die Petition zu unterstützen.
Wer das tun möchte, kann dies auf der Petitions-Website des Bundestags machen.
Quelle: heise online

Zitat von der Petitionsseite:

Kriminalpolizei des Bundes: Exekutive Eingriffsbefugnisse
Eingereicht durch: Suat Kasem am Dienstag, 6. Mai 2008

Die Eingabe richtet sich gegen die Übertragung exekutiver Eingriffsbefugnisse auf das Bundeskriminalamt.

Begründung:
Die Verhütung terroristischer Anschläge konnte in der Vergangenheit stets von den Ländern erfolgreich koordiniert werden, wie etwa im Fall der Anschlagsplanungen im Sauerland, so dass es keiner zentralen Polizeibehörde bedarf. Der Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums verstößt vielmehr gegen den Polizeibrief vom 14.04.1949, dem zufolge der Bund nur die “”Koordinierung”" der Verbrechensverfolgung übernehmen darf und ihm insoweit keine exekutiven Eigenbefugnisse übertragen werden dürfen. Der Polizeibrief soll die Gefahr einer Wiederholung der Verbrechen früherer zentraler Polizeibehörden wie der Gestapo schon im Ansatz unterbinden. Dass Bundeszentralbehörden auch heute noch missbrauchsanfällig sind, zeigen die zahlreichen Skandale der Nachrichtendienste des Bundes. Ähnliche Missbrauchsfälle sind abzusehen, wenn unter Missachtung der historischen Lehren wiederum eine zentrale Polizeibehörde mit exekutivischen Befugnissen im gesamten Land eingerichtet würde.

Fuck you, Herr Schäuble! - Kostenlose Software für verstärkte Internet-Anonymisierung

Montag, 21. Januar 2008
Dresdner Informatiker haben die Anonymisierung verschärft: Verteilte Proxyserver und Kryptografie sollen der EU-Verordnung zur Vorratsdatenspeicherung ein Schnippchen schlagen.

Eine Forschungsgruppe unter Leitung von Professor Andreas Pfitzmann von der Technischen Universität Dresden arbeitet an einer Software, die über die Fähigkeiten bisheriger Anonymisierungsdienste hinausgehen soll. Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung sieht vor, dass Verbindungsdaten jedes Telefonats mindestens sechs und bis zu 24 Monate lang gespeichert werden sollen; auch die Internet-Verbindungen und die zugehörigen IP-Adressen sollen so protokolliert werden. Was die EU jetzt verordnet, ist in den USA schon längst Usus - dort wird es unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung gehandelt.Was die neue Lösung bisherigen Anonymisierern voraus hat, ist, dass nicht einmal die Verbindung zu einem Anonymisierungsdienst in irgendeinem Logfile - etwa des Anonymisierers - landet. Die Möglichkeit, dass sich Geheimdienste oder Kriminelle in diese Proxyserver einklinken, um dann hier Daten zu sammeln, brachte Professor Pfitzmann auf die Idee, die Verbindungsdaten mit Software zu chiffrieren und über mehrere Proxys hinweg die Daten zu verändern - und so die Spuren zu verwischen. Während der Zugriffe verwenden mehrere Nutzer die gleiche IP-Adresse, wodurch einzelne User nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Das Programm ist kostenlos im Internet zum Download erhältlich. Die Dresdner Informatiker machen jedoch darauf aufmerksam, dass während der Entwicklungs- und Testphase noch keine maximale Sicherheit gewährleistet werden kann. (mk)

Weiß darüber jemand mehr als in diesem Artikel von testticker.de steht oder hat es mal ausprobiert? Würde mich sehr interessieren! ;)

Achja…

Dienstag, 01. Januar 2008

VORRATSDATENSPEICHERUNG! *KOTZ*

StasiVZ 2.0 - Datenschutz bei StudiVZ ? - Nein! Nein!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Ja, ich weiß ein eeeetwas provokanter Titel.Wie wir alle wissen gibt es neue AGBs. Die poste ich auch noch. Zunächst aber die Highlights:

“Zudem erkläre ich mich einverstanden, dass studiVZ meine personenbezogenen Daten nutzt, um mir Marketing-Mitteilungen unter Verwendung elektronischer Post zuzusenden (z.B. zum Versand von E-Mails an die von mir für die Nutzung des StudiVZ-Netzwerkes verwendete E-Mail-Adresse, SMS-Werbung an die von mir hinterlegte Mobilfunk-Rufnummer sowie von Nachrichten mit werbendem Charakter über den Nachrichtendienst von studiVZ oder einen von mir angegebenen Instant-Messenger).”

“Ich willige ein, dass bei einem von mir veranlassten Zugriff auf das studiVZ-Netzwerk automatisch Informationen durch den von mir verwendeten Internet-Browser übermittelt und dass diese durch studiVZ für eine Zeitdauer von höchstens sechs Monaten in so genannten Protokolldateien (Server-Logfiles) gespeichert werden. [...] Ich erkläre mich damit einverstanden, dass studiVZ diese in den so genannten Protokolldateien gespeicherten Daten auswertet und analysiert”

Ich lade euch alle daher herzlich ein alle personenbezogenen Daten zu löschen und dafür großzügig in meine neue Gruppe zu kommen: Datenschutz bei StudiVZ ? - Nein! Nein!

Außerdem eignet sich die Stelle bei Zitate sehr gut die Highlights aus den AGBs zu posten. Schöne Grüße und genießt den Text. (weiterlesen…)

Hier bitte nicht fotografieren!

Dienstag, 11. Dezember 2007

Seit ca. zwei Wochen gibt’s hier, etwa 50m die Straße runter, ein neues, schickes Einkaufszentrum. Darin befindet sich auch ein ziemlich großer Edeka, an dessen Eingangsschild ein nicht zu übersehendes Schild mit der Aufschrift

Hier bitte nicht fotografieren!

prangt. Ich glaube, ich werde dieses Hier nicht fotografieren-Schild morgen mal fotografieren.. :D

Studie zur Erforschung von persönlichen Werten

Dienstag, 20. November 2007

Gerade bekam ich folgende Email vom Bonner Wirtschaftsforschungslabor. Vielleicht möchte von euch ja auch einer (online) teilnehmen. Die machen eigentlich meist sehr coole Sachen. Einmal fand fast jeder Teilnehmer 5€ im Postkasten wieder. :roll:

Guten Tag!
Mit dieser e-mail möchten wir Sie einladen, an einer Studie zur Erforschung von persönlichen Werten teilzunehmen.

Persönliche Werte gehören zu den Leitprinzipien unseres Lebens. Ihre Wahrung gehört zu den Zielen, welche wir als Menschen erreichen möchten.

Im Rahmen unserer Studie haben Sie die Gelegenheit,

- Ihr eigenes Werteprofil zu erhalten
- Ihre persönlichen Werte mit denen einer gesamtdeutschen Stichprobe zu vergleichen
- Ihre persönlichen Werte mit denen einer europäischen Stichprobe aus 20 Ländern zu vergleichen
- eventuell bis zu 80€ zu gewinnen

und natürlich die, bzw. in diesem konkreten Fall, unsere Forschung zu unterstützen!

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ungefähr 20-30 Minuten. Wir würden uns freuen, wenn Sie teilnehmen würden!

Teilnehmen können Sie, indem Sie auf den folgenden Link klicken:

http://elias.it.helsinki.fi/PSYKO/Va.nsf/a7?OpenForm

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre

Markku Verkasalo (Universität Helsinki) und Philipp Wichardt (Universität Bonn)

Blackwater-Soldaten töteten grundlos 14 Menschen

Donnerstag, 15. November 2007

blackwater_soldat.jpgSo, nun ist es raus! In der New York Times stand es, offenbar völlig grundlos und ohne jegliche Provokation töteten die Blackwater-”Soldaten” 14 irakische Zivilisten. Voreilig und grundlos, heißt es in der Tagesschau. Blackwater selbst hatte dagegen von Anfang an darauf bestanden, dass der Konvoi, den die Sicherheitsleute damals im Auftrag des amerikanischen Außenministeriums bewacht haben, unter Feuer geraten sei, und dass die privaten Leibwächter in Notwehr gehandelt hätten.

Nur die Zeugen, inkl. amerikanischer Soldaten, haben gerade das Gegenteil ausgesagt. In einem vorläufigen Zwischenbericht, der bereits dem Justizministerium vorgelegt wurde, kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass die Blackwater-Leute buchstäblich ohne Rücksicht auf Verluste Gewalt angewendet und damit gegen die Regeln verstoßen haben, die in einem Fall von Notwehr mit tödlichem Ausgang auch für zivile Vertragsunternehmer im Irak gelten.

US-Bundespolizei und FBI haben scheinbar trotz ungerechtfertigt ausgestellter Immunitätserklärungen herausgefunden, dass dass niemand einen Schuss auf den Blackwater-Konvoi abgegeben hat. Was sie mit ungerechtfertigt ausgestellt meinen, das bleibt mir bisher ein Rätsel. Für gewöhnlich sollte man sich Gedanken über die Konsequenzen solcher Erklärungen machen, liebe Amis. Immunitätserklärungen für die, die die Drecksarbeit machen? Ja, bitte. Aber doch nicht immun gegenüber allem! Ist’s zuviel verlangt, da mal ein paar sinnvolle Einschränkungen zu machen? Wie z.B. das Verbot der Erschießung unbeteiligter Zivilisten? Ich fände, das wäre voll die Maßnahme!
Ist das Prädikat ungerechtfertigt ausgestellt nun also ein Eingeständnis, liebe Amis?!

Nun haben sie schießwütige Soldaten, die tun und lassen dürfen, was sie wollen. Selbst wenn man sie anklagen wollte, so wüsste man nicht einmal, welches Gericht zuständig wär…

Wenn ich jetzt meiner Phantasie freien lauf lassen würde, so könnte ich zu der Frage gelangen, ob Blackwater nicht daheim in den Staaten insgeheim Soldaten mit 007-Lizenzen und einem großen Abenteuer werben..?

Aber genug aufgeregt. Amis haben sind halt so. Zumindest wählen sie Regierungen, die so sind…

Plädoyer gegen Online-Durchsuchung!

Freitag, 12. Oktober 2007

Ich habe eine sehr interessante Rede gefunden, die ein Dresdener Informatiker (Andreas Pfitzmann) vor dem Bundesverfassungsgericht gehalten hat.

Hut ab!